To hpu oder gelber Tofu oder Shan Tofu oder Kichererbsen Tofu (slow version)

Das alles sind Namen für eine Spezialität aus Burma, die vom Geschmack und von der Herstellung, sowie von den Zutaten nichts mit Tofu aus Soja gemein hat. Der Shan Tofu wird aus Kichererbsen hergestellt!
Ich habe viiiel gemacht, also habe ich 500 g Kichererbesen über Nacht eingeweicht.
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Dann die Kichererbsen portionsweise in die Küchenmaschine geben, mit Wasser gerade bedecken und klein hacken.
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Durch ein feines Tuch ausdrücken und den Saft auffangen.
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Den Saft 1-2 Minuten stehen lassen. Dabei setzt sich die Stärke am Boden der Schüssel ab.
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Vorsichtig etwa 3/4 des Saftes (ohne die Stärke) in eine Pfanne geben und unter ständigem Rühren (am besten mit einem Schneebesen) auf mittlerer Stufe erhitzen. Achtung, brennt leicht an!
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Wenn die Flüssigkeit heiß ist, also leicht blubbert und dicker wird, die Stärke (am Schüsselboden) im restlichen Saft aufrühren und langsam unter Rühren in die heiße Flüssigkeit geben. Die Masse zieht dann fast Fäden und löst sich vom Pfannenboden beim rühren! Dann kann man sie in eine Form gießen und erkalten lassen. Wenn die Masse fest geworden ist, stürzen, aufschneiden und weiterverwenden.
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Wenn man mehr Wasser dazu gibt, wird der Tofu weicher, wenn man die Kichererbsen nur gerade so bedeckt, dann bekommt man recht festen Tofu, den man nun in Stücke schneiden kann und zum Salat essen, oder auch frittieren kann!

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9 Kommentare zu “To hpu oder gelber Tofu oder Shan Tofu oder Kichererbsen Tofu (slow version)

  1. Huhu, ich wollt auch mal kurz meinen Erfahrungsbericht da lassen 🙂
    Erstmal danke für das Rezept! Ich steh total auf Kichererbsen und in der Variante kannte ich die ja üüüüberhaupt nicht! 😀
    Also, mein Tofu ist ziemlich weich geworden, wie Seidentofu, war dann wohl doch etwas zu großzügig bei der Wasserzugabe beim pürrieren. Naja jedenfalls dachte ich mir vorhin „Super, dann machst du da jetzt Rührtofu draus!“ Naja so ganz geklappt hat das leider nicht, beim Versuch den zu braten hatte ich dann nur noch Suppe in der Pfanne 😀 Hatte den nach der Herstellung nun zwei Tage in einer geschlossenen Dose im Kühlschrank bevor ich ihn weiterverarbeitet hab, vielleicht lag es auch daran!? Hmm naja ich werd auf jeden Fall weiter probieren! Ein Hoch auf die Kichererbse 😀

  2. Hallo Marina, ja, das kann ich bestätigen, mit dieser so entstandenen festen Kichererbsen-Frisch-Masse schmecken Falafel, wie du ein Rezept dafür auch hier in diesem Blog findest, super lecker!
    Das mit dem Hummus ist auch noch eine gute Idee, der wird mir wahrscheinlich auf diese Weise besonders gut schmecken 😉

  3. Inzwischen hab‘ ich mir die Antwort selbst geben können, nachdem ich’s gleich ausprobiert hab‘: es geht NICHT! Die Konsistenz (und auch etwas der Geschmack) verändert sich: er ist dann wässrig und wenn man ihn auspresst, dann fliesst gelber Saft ab, und der Shan Tofu bekommt eine recht trockene Beschaffenheit. Einfrieren macht die „Bildekräfte“ kaputt, würde Rudolf Steiner wohl sagen. Na gut, jetzt weiss ich’s.
    Aber frisch gemacht oder nur kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahrt, finde ich ihn toll, z.B. süss (dünn aufgeschnitten und in Butter-Ersatz gebacken, mit Ahornsirup gesüsst), pikant (mit Shoyu nach dem Braten abgelöscht) und auch toll als Suppeneinlage! Schmeckt dann fast wie ein besserer „Ei-Ersatz“, auch ohne Würzung mit Kala-Namak-Salz….

      • Hallo! Ich habe auch eine Frage. 🙂 Habe ich das richtig verstanden, dass man nur aus der abgeseihten Flüssigkeit das Kichererbsen-Tofu macht? Falls ja, was macht man dann mit dem festen Teil der Kichererbsen, die im Sieb/Tuch geblieben sind (siehe 6. Foto oben)?

      • Hallo Marina, na die Antwort liegt doch auf der Hand: Falafel natürlich oder Hummus oder oder… Bloß nicht wegwerfen 😉

  4. Danke für das tolle Rezept, ich hab‘ gerade Shan Tofu hergestellt, es gelingt nach dieser Beschreibung wirklich sehr gut! Ich finde Shan Tofu eine Bereicherung sowie eine echte Alternative zu Tofu, z.B. insbesondere auch für diejenigen, die Soja nicht vertragen. Ic hwerde damit noch weiter experimentieren…
    Eine Frage hätte ich noch: kann man ihn auch gut einfrieren und wieder auftauen – ohne Verluste an Geschmack und / oder Konsistenz?

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