Dinkelvollkornwraps

Endlich habe ich ein prima Rezept für Wraps! In den gekauften ist ja leider immer recht viel Schrott drin!
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Selbst welche zu machen geht viel schneller und einfacher, als man denkt und Florian hat auch sehr fleißig mitgeholfen.

Man braucht nicht viele Zutaten für etwa 7 Stück:

315 g Dinkelvollkornmehl

160 g Wasser

1/2 TL Salz

5 gute EL Olivenöl

nun einfach alle Zutaten zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten und in 7 gleiche Stücke teilen. Die Stücke zu Kugeln formen und so gut es geht rund ausrollen. Sie sollten seeeehr dünn ausgerollt werden, dann kann man sie später besser benutzen. Eine Pfanne ohne Fett auf dem Herd heiß werden lassen und einen großen Teller samt Frischhaltefolie zur Aufbewahrung der Wraps bereitstellen. Jeden Wrap etwa 1 Minute von jeder Seite in der Pfanne backen, dann auf den Teller legen und sehr gut mit der Folie abdecken, sonst trocknen sie aus und können nicht mehr eingerollt werden.
Wenn alle fertig gebacken sind, einfach nach Herzenslust füllen. Die Wraps, die noch nicht gerollt werden immer wieder sehr gut Abdecken, damit sie nicht austrocknen. Bei uns gab es dieses Mal Hummus und Sojajoghurt als Soßen, und Salat, Paprika, Gurke, Tomate, Avocado und gebratenen Räuchertofu als Füllung.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nach kochen!
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Life Changing Bread (My Way) Glutenfrei, Sojafrei und natürlich Laktosefrei

Manchmal vergisst man einfach zu bloggen. Ich habe dieses Brot schon in diversen Variationen gebacken und bin jedes Mal total glücklich damit!  Das Ursprungsrezept, welches ich genutzt habe, findet ihr hier. Jetzt schreibe ich euch endlich mal zwei Variationen auf. Beide sind gluten-, soja-, und laktosefrei und eins kann man problemlos auch nussfrei machen.

Ich habe fest gestellt, dass ich es lieber mag, wenn die ganzen Kerne und Samen gemahlen sind, da man dann nicht so viele davon zwischen den Zähnen hat uuund ich das Mundgefühl für mich schöner ist. Ihr könnt aber beide Varianten auch einfach ungemahlen machen.

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Variante 1: Mit Hirse/flocken

100 g Hirse/flocken (die Hirse unbedingt ein wenig mahlen)

40 g Kürbiskerne

10 g Mohn (ich mag Mohn so gerne, es geht aber auch mehr Hirse oder Sesam oder mehr Kürbiskerne)

150 g Sonnenblumenkerne

90 g Leinsamen (wenn ihr nicht alles mahlen wollt, empfehle ich geschrotete)

25 g Chiasamen

4 EL Flohsamenschalen (oder 5 EL Flohsamen)

1-1,5 TL Meersalz

Alle obrigen Zutaten mixen, damit sie feiner werden!

20 g Amaranthpops (optional)

80 g Walnüsse, oder was ihr mögt (optional)

30 g Ahornsirup

350 g Wasser

25 g Kokosöl/Kokosfett

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Variante 2: Mit Mandeln

100 g gemahlene Mandeln oder auch Erdmandeln oder Kastanienmehl

40 g Kürbiskerne

10 g Mohn (ich mag Mohn so gerne, es geht aber auch mehr Mandeln oder Sesam oder mehr Kürbiskerne)

150 g Sonnenblumenkerne

90 g Leinsamen (wenn ihr nicht alles mahlen wollt, empfehle ich geschrotete)

25 g Chiasamen

4 EL Flohsamenschalen (oder 5 EL Flohsamen)

1-1,5 TL Meersalz

Alle obrigen Zutaten mixen, damit sie feiner werden!

30 g Quinoapops (optional)

80 g Mandeln, oder was ihr mögt (optional)

30 g Ahornsirup

350 g Wasser

25 g Kokosöl/Kokosfett

Aaaaalso, jetzt geht es eigentlich ganz einfach. Eine Kastenform einfetten (ich habe eine aus Silikon). Dann die ganzen trockenen Zutaten vermischen und das Kokosöl schmelzen.

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Dann die flüssigen Zutaten mit dem Kokosöl mischen und zu den trockenen geben. Alles gut durch mischen. Falls es zu trocken geworden ist, einfach noch einen Schluck Wasser dazu geben. Die ganze Masse in die Kastenform geben und ein paar Stunden (mindestens 2) oder über Nacht „ruhen lassen“.

Dann den Ofen auf etwa 180°C (Ober- Unterhitze) stellen und das Brot etwa eine Stunde backen. Auf jeden Fall nach dem backen aus der Form nehmen und auskühlen lassen, dann könnt ihr genießen!

Und das wars auch schon!

Lasst es euch schmecken!

Alles Cheddar oder was?!

Als laktoseintolerante Vegetarierin hat man es zwar zunehmend leichter, aber dennoch macht man sich ja auch Gedanken darüber, ob man überhaupt Milchprodukte essen sollte, wenn einem der Körper SEEEEHR deutlich entgegen schreit:“ Lass es! Das ist schlecht für dich!“
Ich esse sehr gerne Käse – am liebsten Gouda, oder Cheddar. Ich bin der Meinung, dass man Gouda schwer ersetzen kann (und ja Wilmersburger etc. kenne ich), evtl. noch mit Violife, aber dann hört es auch schon auf. Cheddar kann man sich ganz einfach selbst machen, auch wenn natürlich diese trockene käsige Konsistenz nicht nachahmbar ist, der Geschmack ist es!
Das Ursprungsrezept ist aus dem wundervollen Buch: Mouthwatering Vegan! (Wirklich eine Investition wert!)
Man braucht hier keinen Vitamix oder ähnlich teure Maschinen, ein Standmixer oder eine Küchenmaschine und ein Topf genügen!

Ich mache die Cäsemasse in meinem zur Küchenmaschine gehörenden Standmixer.
Zuerst machen wir uns eine leckere Cashewsahne:

200 g Cashews (am besten vorher mahlen)
400 ml Wasser

pürieren/mixen bis es cremig und homogen erscheint.

FÜR DIESES REZEPT KANN MAN AUCH GEKAUFTE SAHNE BENUTZEN (Soja, Mandel oder oder)

Nun brauchen wir

500 ml Sahne (den Rest der Cashewsahne einfach zum kochen verwenden ;))
70 ml Olivenöl
5 EL Hefeflocken
1,5 TL Salz
2 TL naturtrüben Apfelessig
1 TL Zwiebelpulver
1/2 TL Knoblauchgranulat
1/2 TL Agavendicksaft oder ähnliches
1/4 TL Kurkuma (oder bis einem die Farbe gefällt)
1,5 EL Agar Agar Pulver

Nun alles ein paar Minuten mixen und abschmecken. Dann in einem Topf unter ständigem Rühren langsam erhitzen und 3-5 Minuten köcheln lassen, bis eine dicke, cremige Masse entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Dann die Masse in gefettete Formen geben (was auch immer ihr habt!) und komplett auskühlen lassen bevor die Cheddarstücke dann abgedeckt in den Kühlschrank wandern. Am besten ist es den Cäse über Nacht kalt zu stellen, bevor man ihn anschneidet. Er eignet sich prima als Brotbelag, aber auch zum überbacken! Ich mag ihn sehr gerne auf Pizza! Wenn man weniger Agar nimmt, erhält man Schmelzcäse. Rundum ein prima Cäse!

Viel Spaß mit dem Rezept!!!
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Egg – Mayonaise – and Cress

Was ist schon eine gute Tea-Party ohne Sandwiches? Richtig: KEINE gute Tea-Party! Und was ist der weltbeste Sandwichbelag? Egg and Cress natürlich! Kommentar meiner Großmutter: Mhmm, das schmeckt mir gut! Aber wirklich alles unecht?!?!?
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Für dieses phänomenale Sandwich habe ich Eigelb, Eiweiß und Mayo getrennt von einander hergestellt:

Für die Mayo:
100 g Cashewmus (ich mache es selber)
15 g Apfelessig
100 ml Wasser
1 TL Senf
Salz und Pfeffer
neutrales Öl, bis die Konsistenz zufriedenstellend ist! (etwa 300 ml)

Alle Zutaten vermischen und mit dem Pürierstab mixen, dabei langsam das Öl dazugießen, wenn die Konsistenz gut ist, ist die Mayo fertig!

Das Eiweiß:

150 g Firm Silken Tofu
150 g frischer Tofu

beide Tofusorten in kleine Würfel schneiden.

Das Eigelb:

30 g Kartoffelpüreeflocken
60-70 ml kochendes Wasser
20 ml Öl
1 TL Kurkuma
1/2 TL Kala Namak
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten vermischen und quellen lassen.

Nun die 3 Komponenten miteinander vermengen und noch einmal abschmecken. Kresse (ob selbst gezogen oder gekauft) schneiden und den Eiersalat auf Sandwichbrot verstreichen und mit der Kresse garnieren.

Lecker lecker, und „just like the English Original“! Das „Mundgefühl“ ist wirklich als ob man Eiersalat essen würde, und der Geschmack natürlich auch 😉
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Jo-hannas-beer-Gelee

Viel einfacher geht es echt nicht, ein totaaaaal leckeres Gelee zu machen (ist mein erstes Mal, also ich denke es geht immer so einfach!

Ich habe folgendes gemacht:

1 Schale rote Johannisbeeren (500g)
1 EL Zitronensaft
1 Päckchen Gelierzucker 2:1
Wasser
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Die Stiele von den Johannisbeeren entfernen und die Beeren mit etwa 300ml Wasser kochen lassen, bis sie schön weich sind, ggf. ein wenig mit nem Stampfer bearbeiten. Dann das Ganze durch ein Sieb geben und gut ausdrücken. Nun noch einmal durch ein Tuch abseien.

Die Flüssigkeit abmessen und Zitronensaft hinzugeben, dann mit Wasser auf 750 ml auffüllen und abkühlen lassen. In den kalten Saft den Gelierzucker geben und aufkochen lassen. 1 Minute bei hoher Hitze kochen lassen und dann in Gläser abfüllen. Die Gläser auf den Kopf stellen, dann hält das Gelee länger 🙂
Voll lecker!!!

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Schnelles Dinkel-Frühstücksbrot

Kennt ihr das: man steht morgens auf und will frühstücken. Man stellt aber fest, dass man nur noch einen harten Kanten Schwarzbrot hat, mit dem man sich zwar begnügen würde, aber für das Kind ist es nichts mehr (zu viel zu kauen für 4 Zähne).

Ich hatte natürlich auch keine Lust zumm Bäcker zu gehen, also habe ich kurzerhand:

300 g Biodinkelmehl
1 Tütchen Hefe
1 TL Salz und
160-170 ml warmes Wasser

verknetet, zu einer „Wurst“ geformt und eingeschnitten, dann den Ofen auf 50°C gestellt und die „Wurst“ ca. 25 Minuten gehen lassen (im Ofen auf dem Blech), ich habe nach etwa 5 Minuten den Ofen nur noch auf „Licht“ laufen lassen und die Backofentür einen Spalt offen gelassen.
Nach 25 Minuten den Ofen einfach auf 200°C hoch drehen und nochmal etwa 25 Minuten backen! Fertig ist das schnelle kleine Brot! Florian bekam davon nicht genug, sodass es heute früh das Gleiche gab, allerdings in 6 gleich große Stücke geschnitten, als Brötchen! Auch sehr lecker!
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So-g(h)u(r)t

Ha! Wäre doch gelacht, wenn ich mich von dieser dummen Laktoseintolleranz unterkriegen lassen würde… Nix da! Und Lust auf irgendwelche total überteuerten und schlecht schmeckenden Minus L Produkte habe ich natürlich auch nicht!
Aaaaahaaaaber: Ich hab ja ne Joghurtmaschine…. Uuuuuuuuuund das mit dem Joghurt ist so ne Sache. Viele Sojajoghurts schmecken – wie kann man das noch diplomatisch ausdrücken – KACKE!
Manche sind total süß, manche schmecken auch noch nach Vanille (und es gibt sie dann auch noch mit Vanille-Geschmack – wie der dann wohl erst schmeckt…) oder gar nach frisch gemähter Wiese. Alles nicht so dolle, aber kein Ding, selbstgemacht schmeckt er viiiiel besser!!!
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Man nehme also:
ca. 150 g Sojajoghurt (ungesüßt! also zum Beispiel Sojade)
1 L ungesüßte Natur. Sojamilch (zum Beispiel Alnatura oder Alpro/Provamel)

beides miteinander verrühren und in die Gläser der Joghutmaschine geben. Anmachen – 12 Stunden (mindestens) warten – fettich!

Ich mag ihn, und Florian auch! ❤
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Orange Schmusie äh Smoothie

Ein Tag, der mit einem Smoothie beginnt, ist ein guter Tag, und man hat sogar die Möglichkeit immer neue Früchte/Gemüse zu kombinieren. Dieser „Orange Smoothie“ entstand aus Obst, welches wir noch übrig hatten:

Zutaten:

2 große saftige Nektarinen
8 Aprikosen (natürlich entsteint!)
2 Bananen
200ml Smelk (oder jeden anderen Pflanzendrink!)
(evtl. noch 1 EL Agavendicksaft)

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Zauberstab (Fleisch- und Gemüsemesser- Aufsatz) pürieren. Falls der Smoothie noch zu dickflüssig ist, einfach mehr Pflanzendrink der Wasser hinzu geben.
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Lecker!!!

Appelstroop/Birnenstroop – Apfel-/Birnendicksaft

Man glaubt garnicht, wie einfach es ist sich einen leckeren Brotaufstrich bzw. einen gesunden Zuckerersatz selbst zu machen. Ich habe es mit Birne versucht, geht aber auch mit Apfel!
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Was man braucht:

1 L Direktsaft (Birne oder Apfel 100% Saft, NICHT geklärt, also naturtrüb!)
1 Zitrone
1 Topf
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Fruchtsaft mit dem Saft der Zitrone in den Topf geben und aufkochen lassen. Dann OHNE Deckel köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist! Entweder flüssiger als Dicksaft oder fester als Stroop!
Natürlich kann man auch frische Früchte nehmen, allerdings ist es viel umständlicher.

Bitte achtet darauf, den Dicksaft bzw. Stroop in jedem Fall im Kühlschrank aufzubewaren, da er nunmal keinerlei Konservierungsstoffe enthält und sonst schnell verderben kann.