Süßkartoffel- Chorizo- Salat

Im Moment kommt es mir so vor, als würde ich jeden Tag ein wenig früher aufwachen. Dann sage ich mir immer wieder: Es ist ja nicht mehr lange, nur noch 5 Wochen bis zum ET 🙂
In der Zeit in der meine Männer noch schlafen, ich aber schon wach bin, bereite ich gerne ein schönes Mittagessen für meinen Mann zu, das er dann mit zur Arbeit nehmen kann.
Unter anderem gab es für ihn diesen Süßkartoffel- Chorizo- Salat. Der Salat ist recht unaufwändig, aber er schmeckt grandios!
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Für eine satt- machende Portion benötigt ihr (für 4 Personen würde ich etwa 1 kg Süßkartoffeln nehmen, falls der Salat als Beilage dient):

350 g Süßkartoffel
3 Radieschen
1 Tomate
1 kleine Zwiebel oder 1 Lauchzwiebel
1 Spacebar Chorizo oder eine glutenfreie Alternative (zum Beispiel scharf eingelegten Räuchertofu oder scharfe Tofuwürste)
2 Stängel Basilikum
2 EL Öl
Salz

für das Dressing:
1/2 TL Senf
2 EL gutes Raps- oder Olivenöl
1 EL hellen Essig nach Wahl (Apfel, Kräuter, Balsamico…..)
1-2 TL Agavendicksaft oder ähnliches
Kräutersalz und Pfeffer

Nun zunächst den Ofen vorheizen (225° Ober- Unterhitze, 200° Umluft) und ein Backblech mit Backpapier ausstatten.
Die Chorizo in 3 mm dicke Scheiben schneiden und die Süßkartoffel schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Wurst und Kartoffel mit 2 EL Öl und Kräutersalz vermengen und auf dem Backblech ausbreiten. Etwa (je nach Ofen) 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Die Chorizo sollte kross und die Süßkartoffelstücke leicht braun geworden sein und natürlich auch gar.
Währenddessen die Tomate würfeln, die Zwiebel und die Radieschen in dünne Scheiben schneiden. Die Basilikumblätter abzupfen.
Alle Zutaten für das Dressing vermengen.
Sind die Süßkartoffeln fertig, diese samt Chorizo in eine Schale geben und abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm sind. Das Basilikum in feine Streifen schneiden und dann alle anderen Zutaten zu den Süßkartoffeln geben. Dressing drüber, durchschütteln, abschmecken (Salz und Pfeffer) und fertig ist der Salat!
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Ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen!

Tofukäs (veganer Leberkäse)

Meine Mutter liebt Leberkäs, meine Schwester auch, eigentlich fast alle (außer ich jetzt). Ich wollte ihr einen gefallen tun und mich an einer veganen Variante versuchen. So bin ich dann auf ein Vegetarisches Rezept in der Chefkoch Community gestoßen, in welchem statt Brät einfach Quark genommen wurde. Nun wissen sicher alle, das Tofu ja Sojaquark ist also dachte ich mir, dass es sicherlich funktionieren würde, also machte ich mich an die Arbeit. Auch in diesem Rezept verwende ich eine Gewürzmischung von http://www.hausschlachtebedarf.de. Allerdings hatte ich noch nicht die für Leberkäs, aber dafür eine für Wiener Würstchen. Ihr könnt es aber auch ohne machen 😉

Das Rezept ist wirklich einfach und schnell gemacht!
Ofen auf 200°C vorheizen, dann auf 150°C herunter schalten
Nehmt eine große Rührschüssel und gebt folgende Zutaten hinein:

400 g Tofu Natur (frischen! Am besten von Taifun)
100 ml Wasser oder auch ungesüßte Sojamilch
2 EL Speisestärke
6 EL kernige Haferflocken
1 EL Kloßteigflocken halb und halb (bringt wirklich ne Menge für die Konsistenz!)
1 EL Olivenöl
2 TL Agavendicksaft
2 EL Tomatenmark
1 EL Paprikamark
1 EL Sojasoße oder Maggie
2 TL Gemüsebrühepulver
1 EL Traubenzucker
3 TL Wiener Würstchen Gewürz
1 EL Sojamehl vor dem dazugeben mit 3 EL Wasser vermischen
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Alles mit einem Pürierstab mixen bis eine ziemlich homogene Masse entstanden ist. Gegebenenfalls noch 50 ml Wasser hinzufügen.

Eine Kastenform mit Alufolie auskleiden (warscheinlich geht auch Backpapier) und die Masse hinein geben. Bei 150°C etwa 45-60 Minuten backen!
Die Kastenform ist etwa bis zur Hälfte gefüllt, man könnte aber auch das doppelte Rezept machen und dann eine volle Form bekommen, dann wird sich die Backzeit sicher verlängern!

Aioli!

Aioli ist ja wirklich lecker, aber wenn ich Mayo mit Soja mache und Knoblauch mit dazu gebe, haut mir das Aioli regelmäßig ab (flockt halt aus). Man könnte jetzt natürlich auch eine Mayo aus Seidentofu machen, aaaaber es geht auch anders, und zwar mit weißen Bohnen!
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Man nehme:

1 kleine Dose weiße Bohnen (so eine 400g Dose)
4-6 Knoblauchzehen (Jaaaaa, wirklich so viele!)
50 ml Olivenöl
1-2 TL Senf
Salz
Pfeffer
Prise Paprika edelsüß
Saft von 1/2 Zitrone
100 g Sojajoghurt – oder mehr(ich nehme Sojade oder selbstgemachten)

Also, eigentlich geht es sehr einfach. Die Bohnen spült ihr unter klarem Wasser ab, damit der ganze Schnodder weg ist. Dann gebt ihr sie in ein hohes Mixgefäß. Das Öl gebt ihr mit dem grob gehackten Knoblauch (ich mache immer den Strunk raus) in eine Pfanne und lasst den Knobi andünsten, aber nicht braun werden. Dann alle Zutaten zu den Bohnen geben und ordentlich durchpürieren! Den Knoblauch MIT dem Öl dazu geben! Mit Salz und Pfeffer abschmecken – Fertig! Ein Traum aus weißer Bohne 😉

Jeder Mensch kann Ketchup machen – Kürbisketchup

Ich dachte mir immer sowas wie: Ohhhhhhhhh, da hat jemand Ketchup gemacht, das ist sicher schwierig! Aber: Nein, es ist wirklich ganz einfach! Man muss sich nur an ein paar Grundzutaten halten:

Zucker/Agavendicksaft oder ähnliches
Essig
Frucht/Gemüse
(bei nicht sehr wässrigen Gemüsen am besten Orangensaft, oder auch Mangosaft oder ähnliches)
Gewürze

Mehr braucht man garnicht!

Hier nun das Rezept für das mega leckere Kürbisketchup!

Ihr braucht

1 kleinen Hokkaido (etwa 800 g ohne Kerne)
1,5 TL Zimt
1 TL Harrissapaste (oder einfach ein wenig Chili)
Pfeffer und Salz
1/2 TL Currypulver
300 ml Orangensaft (evtl mehr)
80 ml Essig
150 g Zucker (egal welchen)

Den Hokkaido würfeln und in Wasser kochen, bis er weich ist. Dann alle anderen Zutaten hinzu geben und pürieren, bis eine homogene Masse entsteht! Evtl. mehr Saft und oder Essig hinzu geben. Das Ketchup ein paar Minuten kochen lassen und in heiß ausgespülte verschließbare Gläser geben. Deckel drauf und umdrehen, so bleibt das Ketchup länger haltbar.

Das Ketchup sieht nicht nur hübsch aus, es schmeckt auch prima!
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Viel Spaß beim nach kochen 😉

Alles Cheddar oder was?!

Als laktoseintolerante Vegetarierin hat man es zwar zunehmend leichter, aber dennoch macht man sich ja auch Gedanken darüber, ob man überhaupt Milchprodukte essen sollte, wenn einem der Körper SEEEEHR deutlich entgegen schreit:“ Lass es! Das ist schlecht für dich!“
Ich esse sehr gerne Käse – am liebsten Gouda, oder Cheddar. Ich bin der Meinung, dass man Gouda schwer ersetzen kann (und ja Wilmersburger etc. kenne ich), evtl. noch mit Violife, aber dann hört es auch schon auf. Cheddar kann man sich ganz einfach selbst machen, auch wenn natürlich diese trockene käsige Konsistenz nicht nachahmbar ist, der Geschmack ist es!
Das Ursprungsrezept ist aus dem wundervollen Buch: Mouthwatering Vegan! (Wirklich eine Investition wert!)
Man braucht hier keinen Vitamix oder ähnlich teure Maschinen, ein Standmixer oder eine Küchenmaschine und ein Topf genügen!

Ich mache die Cäsemasse in meinem zur Küchenmaschine gehörenden Standmixer.
Zuerst machen wir uns eine leckere Cashewsahne:

200 g Cashews (am besten vorher mahlen)
400 ml Wasser

pürieren/mixen bis es cremig und homogen erscheint.

FÜR DIESES REZEPT KANN MAN AUCH GEKAUFTE SAHNE BENUTZEN (Soja, Mandel oder oder)

Nun brauchen wir

500 ml Sahne (den Rest der Cashewsahne einfach zum kochen verwenden ;))
70 ml Olivenöl
5 EL Hefeflocken
1,5 TL Salz
2 TL naturtrüben Apfelessig
1 TL Zwiebelpulver
1/2 TL Knoblauchgranulat
1/2 TL Agavendicksaft oder ähnliches
1/4 TL Kurkuma (oder bis einem die Farbe gefällt)
1,5 EL Agar Agar Pulver

Nun alles ein paar Minuten mixen und abschmecken. Dann in einem Topf unter ständigem Rühren langsam erhitzen und 3-5 Minuten köcheln lassen, bis eine dicke, cremige Masse entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Dann die Masse in gefettete Formen geben (was auch immer ihr habt!) und komplett auskühlen lassen bevor die Cheddarstücke dann abgedeckt in den Kühlschrank wandern. Am besten ist es den Cäse über Nacht kalt zu stellen, bevor man ihn anschneidet. Er eignet sich prima als Brotbelag, aber auch zum überbacken! Ich mag ihn sehr gerne auf Pizza! Wenn man weniger Agar nimmt, erhält man Schmelzcäse. Rundum ein prima Cäse!

Viel Spaß mit dem Rezept!!!
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Schnelles Dinkel-Frühstücksbrot

Kennt ihr das: man steht morgens auf und will frühstücken. Man stellt aber fest, dass man nur noch einen harten Kanten Schwarzbrot hat, mit dem man sich zwar begnügen würde, aber für das Kind ist es nichts mehr (zu viel zu kauen für 4 Zähne).

Ich hatte natürlich auch keine Lust zumm Bäcker zu gehen, also habe ich kurzerhand:

300 g Biodinkelmehl
1 Tütchen Hefe
1 TL Salz und
160-170 ml warmes Wasser

verknetet, zu einer „Wurst“ geformt und eingeschnitten, dann den Ofen auf 50°C gestellt und die „Wurst“ ca. 25 Minuten gehen lassen (im Ofen auf dem Blech), ich habe nach etwa 5 Minuten den Ofen nur noch auf „Licht“ laufen lassen und die Backofentür einen Spalt offen gelassen.
Nach 25 Minuten den Ofen einfach auf 200°C hoch drehen und nochmal etwa 25 Minuten backen! Fertig ist das schnelle kleine Brot! Florian bekam davon nicht genug, sodass es heute früh das Gleiche gab, allerdings in 6 gleich große Stücke geschnitten, als Brötchen! Auch sehr lecker!
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Grissini

Voll lecker und total einfach (warum hab ich die nur immer gekauft?!?!?!) – GRISSINIS!
Ich habe ein tolles Rezept für Grissinis, was man nach Geschmack und Belieben personalisieren kann! Ich habe sie für ein Picknick gemacht, welches ich mit meiner „Post-aus-meiner-Küche“ Tauschpartnerin gemacht habe!

Also:
250 g Mehl
1/2 Tütchen Hefe
1 TL Salz
1-2 EL Olivenöl
135 ml Wasser (warm)

Nun, wie bei jedem Hefeteig, erst die trockenen Zutaten verrühren und dann die flüssigen hinzufügen. Dann ordentlich durchkneten! (Ich zieh mir immer Handschuhe an, sonst hab ich hinterher den halben Teig unter den Fingernägeln 😉 )
Dann an einen warmen Ort stellen (Bei mir in der Wohnung waren 30°C – also hab ich den Teig einfach an Ort und Stelle stehen lassen, natürlich mit einem Tuch abgedeckt!). Ich denke mal so etwa 20-30 Minuten gehen lassen. Dann den Ofen vorheizen auf 200°C und den Teig ausrollen. Den Teig dann in 1-1,5 cm breite Streifen schneiden und ein wenig rund rollen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Nun kann man ALLES drauf geben, was man möchte: Sesam, Mohn, Kräuter, Meersalz, Cäse, oder auch einfach nix.
Ab ins Rohr und fertig!
Nach dem backen sind sie noch leicht fluffig in der Mitte – seeeehr lecker! Am nächsten Tag sind sie dann schööön kroeyeemfiltered1375986664405ss!
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Krautsalat

Klar geht es schneller, Krautsalat zu kaufen, aaaber manchmal ist der mir einfach zu süß, oder schmeckt muffig, und wenn man schon günstig an einen Weißkohl (geht auch mit Spitzkohl etc) ran kommt, kann man auch ganz fix selber Krautsalat zaubern.
Man benötigt:
1 kg Weißkohl (ein kleiner Kopf)
1 Apfel
2-3 EL naturtrüber Apfelessig
2 EL neutrales Öl
1-2 TL Salz
Pfeffer
(evtl. 1 TL Agavendicksaft oder Ahornsirup, brauche ICH aber nicht ;))

Den Kohl am besten hobeln. Das geht am besten mit einem V-Hobel, wie ich finde. Ist dies getan, das Salz hinzugeben und ordentlich durchkneten. (Durch das Salz tritt der Saft aus und durch das kneten wird der Kohl weicher!)
Den Apfel am besten Stifteln und ebenso wie den Essig, Öl und ein wenig Pfeffer zum Kohl geben. Umrühren, abschmecken, fertig!

Geht fast so schnell wie kaufen, schmeckt aber viiiiel besser!
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Räuchertofu-Crunch-Salat mit Apfel-Zitronendressing

Es ist Sommer, auch wenn man es manchmal nicht merkt. Im Sommer isst man mehr Salat, insofern gibt es hier jetzt ein paar leckere Variationen.

Dieser Salat ist sehr lecker und das Dressing ist erfrischend aber nicht dominant.

Für das Dressing:
4 EL Öl (nach Wahl)
4 EL naturtrüber Apfelsaft
Saft einer kleinen halben Zitrone
1 EL getrockneter Schnittlauch (oder auch frischen)
Pfeffer, Kräutersalz
Alles verrühren!
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Für den Salat:
200 g Räuchertofu (+Salz, Pfeffer, Cayenne, Öl)
2 Romanasalatherzen (waschen und schneiden)
1/3 Salatgurke (in Julienne schneiden, die Mitte würfeln)
6 Radieschen (waschen und in Scheiben schneiden)
2 Tomaten (grob würfeln)
3 EL Kürbiskerne (oder auch mehr)
1 Minidose Mais (oder 1/3 normale Dose)

Räuchertofu in sehr dünne Scheiben schneiden (zum Beispiel mit einem Sparschäler) und den Boden einer großen Pfanne mit neutralem Öl bedecken. Dieses Öl mit Salz, Pfeffer und Cayenne würzen und die Tofuscheiben hineingeben. Die obere Seite des Tofus auch würzen! Dann den Tofu so lange braten, bis er knusprig ist (zwischendurch einmal wenden).
Die restlichen Zutaten mit dem Dressing vermengen und den Tofu darauf drappieren.
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Guten Appetit!

Kräuterbutter

Eine Kräuterbutter ohne tierische Zusätze zu machen ist genauso einfach, wie eine mit Butter zu machen. Hier kommt mein liebstes Rezept, welches immer gut ankommt!

1 Paket Alsan (oder andere butterähnliche Margarine)
1 Paket Kresse
(wenn man mag auch noch ein wenig Schnittlauch)
2-3 Knoblauchzehen (kommt drauf an, wie stark er schmeckt)
1/2-1 TL Salz (nach Geschmack)
Pfeffer/Cayennepfeffer

Alsan aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen, dann die Kresse klein schneiden und den Knoblauch pressen. Alles zusammen rühren, abschmecken, nochmal rühren, kalt stellen, eyeemfiltered1371199181966fertig!

Soooo lecker!

Variante:
Kräuter weglassen und ca. 3-4 eingelegte Knoblauchzehen und eine frische dazu ergibt eine wunderbare Knoblauchbutter!