Zwiebelkuchen

Zwiebeln sind ja wirklich durchaus gesund! Sie unterstützen die Abwehrkräfte und helfen als natürliches Antibiotikum gegen allerlei Erkältungskrankheiten. Abgesehen davon schmecken sie auch noch verdammt gut! Ich habe mir etliche Rezepte für Zwiebelkuchen aller Art angesehen und kaum eins gefiel mir zu 100%, sodass ich einfach mal wieder kreativ geworden bin. Dieser Zwiebelkuchen ist wirklich vorzüglich und ist recht zügig gemacht.
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Folgende Zutaten benötigt ihr:
Für den Teig:
450 g helles Dinkelmehl
1 Pk Trockenhefe
1 EL Rohrohrzucker
1/2 TL Salz
50 g Alsan (oder andere vegane Margarine)
225 ml Wasser (nicht warm)

Für die Füllung:
200 g Räuchertofu (euren Liebsten, ich nehme Taifun)
etwa 1 kg Zwiebeln
2-3 EL Öl
400 g Seidentofu
200 ml Soja Cuisine
1 EL Öl
2 EL Kichererbsenmehl
2 EL Speisestärke
1 gehäufter EL Rührtofugewürz (oder Muskat, Kala Namak, Bockshornklee, Salz, ….)
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Paprika edelsüß
etwa 1 TL Salz (abschmecken!)
Pfeffer
Muskat
2 EL Hefeflocken

Zuerst machen wir den Hefeteig, damit er ein wenig ruhen kann, also alle Zutaten vermischen und kneten, etwa 3-5 Minuten, bis es ein schöner gleichmäßiger Teig geworden ist. Tuch drüber und zur Seite stellen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Nun die Zwiebeln schälen, halbieren, und in Streifen schneiden. Den Räuchertofu in feine Würfel schneiden. Beides in 2-3 EL Öl in der Pfanne braten, bis die Zwiebeln ein wenig Farbe angenommen haben. Währenddessen alle anderen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab durch mixen. Die fertige Füllmasse dann mit der Zwiebel-Tofu Mischung verrühren, nicht mehr erhitzen!
EIn Backblech mit Backpapier auslegen und den Hefeteig dünn ausrollen, an den Kanten nach Oben drücken und mit einer Gabel ein paar mal einstechen. Dann die Füllmasse darauf verteilen. Den Zwiebelkuchen bei 200°C Ober/Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen. Schon fertig! Dazu passt wunderbar ein Salat und ein Joghurt-Avocadodip.

Lasst es euch schmecken!

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Kurzgebratenes – Asia Style

Kennt ihr das, man läuft durch die Stadt und irgendwo gib es immer diese grandios leckeren Asianudeln für kleines Geld und wenn man sowas dann zuhause nach kocht, schmeckt es irgendwie immer ganz anders. Ich verspreche euch hiermit feierlich, dass es diesmal gaaaanz so schmecken wird, wie das „Original“.

Nun, ihr benötigt für 2 Portionen:

Mie-Nudeln (und zwar pro Person ein so ein Viereck)
1/4 Zucchini
1 Hand voll Mungbohnensprossen
1 Möhre
1-2 Champignons
10 Prinzessbohnen
etwa 5 cm einer Lauchstange
4 EL Erdnussöl
3-5 EL Sojasoße
Sambal Olek nach Bedarf
Koriander, wenn man mag

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Zunächst nehmt ihr euch eine Schüssel, legt die Mie Nudeln hinein (ruhig 1-2 Mal durch brechen, damit die Nudeln hinterher nicht so Ellen-lang sind) und mit kochendem Wasser überbrühen. Die Schüssel abdecken und die Nudeln 5 Minuten ziehen lassen, zwischendurch einmal umrühren.
Eine GROOOOOSSE Pfanne aufsetzen und 4 EL Erdnussöl erhitzen. Derweil die Möhre halbieren und in Streifen schneiden. Pilz/e in Stücke schneiden, Bohnen halbieren, Lauch auch in Streifen schneiden. Dies alles in die Pfanne werfen und umrühren. nach etwa 1-2 Minuten die Zucchini (die ihr in mundgerechte Stücke geschnitten habt) hinzugeben und die abgegossenen Nudeln ebenfalls. Sojasoße nach persönlichem Geschmack hinzugeben und ganz zum Schluss erst die Sprossen. Einmal umrühren und sofort servieren! Manchmal ist weniger einfach mehr! Alles in allem dauert dieses Gericht keine 10 Minuten! Wenn’s ein wenig schärfer sein darf, einfach ein bisschen Sambal dazu geben, oder auch viel Sambal, je nach Geschmack. Wer mag kann noch ein wenig frischen Koriander drüber geben.

Rote-Linsen-Hummus

Hummus ist ja bekanntlich eigentlich aus Kichererbsen und wunderbar lecker. Man kann Hummus aber auch aus anderen Hülsenfrüchten machen, wie zum Beispiel aus roten Linsen, das geht schnell und einfach und ist wirklich super lecker! Diesen kann man natürlich auch noch mit Kräutern und Gewürzen nach Wahl verfeinern und personalisieren. Kommentar meines Mannes: Warum machst du das sonst mit Kichererbsen, das hier ist viiiieeel toller!

Hier ist das Grundrezept:

100 g rote Linsen OHNE Salz kochen
2-3 EL Tahin
2-3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1-2 Knoblauchzehen
1-2 EL Zitronensaft

Die Linsen kochen und abgießen. Alle anderen Zutaten hinzugeben und kräftig pürieren. Abschmecken und tja, was soll ich sagen, das wars auch schon!
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Hummus (egal welcher Art) schmeckt hervorragend zu Anti-Pasti, als Brotaufstrich oder Dip zu Gemüse oder Crackern.

Ich wünsche euch fröhliches nachkochen !

😉