Gemüsepfanne mit Tofu Rosso und Quinoa

Es ist ja eigentlich so, dass man immer das essen sollte, worauf man Hunger hat, weil der Körper einem Signale gibt, was genau er gerade braucht. Ich habe zur Zeit sehr häufig Lust auf kiloweise Gemüse, ob zu Nudeln (man braucht dann viiiiel weniger Nudeln) oder wie hier zu Quinoa. Natürlich geht auch prima Hirse oder Cous Cous oder Amaranth als Beilage. Aber nun zu meiner Gemüsepfanne:

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Ich nehme immer sehr viel verschiedenes Gemüse, man kann aber auch einfach alle Reste aufbrauchen. Dieses Rezept reicht für etwa 3 Personen, vielleicht auch 4.

2 kleine Zucchini

1 kleiner Fenchel

1 Paprikaschote

1 Stange Lauch

1 Chicoree

1-2 Zwiebeln

200 g Tofu Rosso

2 EL Tomatenmark

400 g Tomaten (aus der Dose)

1 Knoblauchzehe

1 TL italienische Kräuter getrocknet (oder auch frisch)

Kräutersalz

Pfeffer

1 TL Agavendicksaft

Paprika rosenscharf

Olivenöl zum braten

Quinoa nach Packungsanweisung kochen.

Nun einfach das ganze Gemüse schnippeln und mit dem gewürfelten Tofu und dem Knoblauch anbraten. (Der Tofu zerfällt irgendwann, ähnlich wie Feta, wer das nicht mag, sollte den Tofu zuerst anbraten und hinterher erst wieder hinzu geben). Dann Tomatenmark, Agavendicksaft, Tomaten und Gewürze hinzu geben und evtl ein wenig Wasser, falls es euch zu dick ist.

Sobald der Quinoa fertig ist, könnt ihr alles zusammen essen und genießen!

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Natürlich kann man dieses Gericht mit jeglichem Gemüse machen, ich mag diese Kombination aber besonders gerne. Geht auch mit Nudeln 🙂

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Zwiebelkuchen

Zwiebeln sind ja wirklich durchaus gesund! Sie unterstützen die Abwehrkräfte und helfen als natürliches Antibiotikum gegen allerlei Erkältungskrankheiten. Abgesehen davon schmecken sie auch noch verdammt gut! Ich habe mir etliche Rezepte für Zwiebelkuchen aller Art angesehen und kaum eins gefiel mir zu 100%, sodass ich einfach mal wieder kreativ geworden bin. Dieser Zwiebelkuchen ist wirklich vorzüglich und ist recht zügig gemacht.
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Folgende Zutaten benötigt ihr:
Für den Teig:
450 g helles Dinkelmehl
1 Pk Trockenhefe
1 EL Rohrohrzucker
1/2 TL Salz
50 g Alsan (oder andere vegane Margarine)
225 ml Wasser (nicht warm)

Für die Füllung:
200 g Räuchertofu (euren Liebsten, ich nehme Taifun)
etwa 1 kg Zwiebeln
2-3 EL Öl
400 g Seidentofu
200 ml Soja Cuisine
1 EL Öl
2 EL Kichererbsenmehl
2 EL Speisestärke
1 gehäufter EL Rührtofugewürz (oder Muskat, Kala Namak, Bockshornklee, Salz, ….)
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Paprika edelsüß
etwa 1 TL Salz (abschmecken!)
Pfeffer
Muskat
2 EL Hefeflocken

Zuerst machen wir den Hefeteig, damit er ein wenig ruhen kann, also alle Zutaten vermischen und kneten, etwa 3-5 Minuten, bis es ein schöner gleichmäßiger Teig geworden ist. Tuch drüber und zur Seite stellen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Nun die Zwiebeln schälen, halbieren, und in Streifen schneiden. Den Räuchertofu in feine Würfel schneiden. Beides in 2-3 EL Öl in der Pfanne braten, bis die Zwiebeln ein wenig Farbe angenommen haben. Währenddessen alle anderen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab durch mixen. Die fertige Füllmasse dann mit der Zwiebel-Tofu Mischung verrühren, nicht mehr erhitzen!
EIn Backblech mit Backpapier auslegen und den Hefeteig dünn ausrollen, an den Kanten nach Oben drücken und mit einer Gabel ein paar mal einstechen. Dann die Füllmasse darauf verteilen. Den Zwiebelkuchen bei 200°C Ober/Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen. Schon fertig! Dazu passt wunderbar ein Salat und ein Joghurt-Avocadodip.

Lasst es euch schmecken!

Der vielleicht schnellste Apfelkuchen der Welt! Fertig in 30 Minuten!

Nun denn, ich habe ein Rezept aus der Not heraus entworfen und es ist der Knaller. Ich habe den Kuchen inzwischen einige Male gemacht und alle Leute waren hellauf begeistert. Vielleicht ist es auch gar kein richtiger Apfelkuchen, denn es kommt nur ein Apfel hinein, also ist es eher ein Vanille-Apfelkuchen. Dazu ist es kein dicker Kuchen, sondern eher eine Tarte, sonst wäre die kurze Backzeit auch garnicht möglich.
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Wie auch immer, hier kommt die Anleitung:

Zunächst heizt ihr euren Ofen auf 180°C Umluft (oder 180-200°C Ober-Unterhitze) vor.
Dann braucht ihr 2 nicht zu kleine Schüsseln. In der ersten (größeren) Schüssel vermischt ihr

250 ml (Vanille-) Sojamilch mit
1 TL Apfelessig

und lasst das Ganze erstmal an der Seite stehen. Nun zur anderen Schüssel: Stellt sie auf eure Küchenwaage und wiegt folgende Zutaten ab:

130 g weißes Mehl (ich nehme Dinkel)
40 g gemahlene Mandeln (ich nehme die blanchierten gemahlenen)
90 g Zucker
Dann noch
1 Pk Vanillezucker
1 Pk Backpulver
Prise Salz
evtl gemahlene Vanille
hinzugeben und alles einmal grob verrühren.

Jetzt eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Margarine fetten und mit gemahlenen Mandeln oder Gries bestäuben, damit später nichts hängen bleibt.

Zu dem Sojamilch-Essig Gemisch gebt ihr nun noch
75 g neutrales Öl (Raps/Sonnenblume)

und dann die anderen bereits gemischten Zutaten. Einfach mit einem Schneebesen umrühren, bis keine Klumpen mehr da sind und dann schwuppdiwupp in die Springform geben.

Einen Apfel schälen, vierteln, entkernen und die Viertel dann in maximal 0,5 cm dicke Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen. Ab in den Ofen (Gradzahl beibehalten) und etwa 20 Minuten backen. Oder bis er oben ein wenig Farbe angenommen hat und beim Stäbchentest kein Teig mehr hängen bleibt.

Dazu passt natürlich Schlagsahne und/oder Puderzucker!
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Maispuffer – Orientalisch/Asiatisch

Ich habe in einer Zeitschrift ein tolles Rezept für Maispuffer gefunden, nur leider hatte ich die meisten Zutaten garnicht im Haus! Nach ein bißchen hin und her Gerühre, Püriere und Gematsche habe ich dann ein prima Rezept entwickelt, dass sicherlich besser ist, als das aus der Zeitschrift! Ich bin auf jeden Fall total begeistert!
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Was ihr braucht:
1 Dose Mais (abgetropft)
1-2 EL Sojasauce
1/2 TL Currypulver
nach Geschmack Ras el Hanout
Prise Kardamom
Prise Koriander (gemahlen)
2 EL Paniermehl/Semmelbrösel
1-2 EL Stärke

Was ihr tun müsst:
Mais pürieren, alles andere dazu geben, mischen, in Öl braten, fertig! Der „Teig“ ist recht weich, aber er wird herrlich fluffig, wenn er gebraten wurde und es ist einfach soooo lecker! Es geht mega schnell und lohnt sich wirklich!

Aioli!

Aioli ist ja wirklich lecker, aber wenn ich Mayo mit Soja mache und Knoblauch mit dazu gebe, haut mir das Aioli regelmäßig ab (flockt halt aus). Man könnte jetzt natürlich auch eine Mayo aus Seidentofu machen, aaaaber es geht auch anders, und zwar mit weißen Bohnen!
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Man nehme:

1 kleine Dose weiße Bohnen (so eine 400g Dose)
4-6 Knoblauchzehen (Jaaaaa, wirklich so viele!)
50 ml Olivenöl
1-2 TL Senf
Salz
Pfeffer
Prise Paprika edelsüß
Saft von 1/2 Zitrone
100 g Sojajoghurt – oder mehr(ich nehme Sojade oder selbstgemachten)

Also, eigentlich geht es sehr einfach. Die Bohnen spült ihr unter klarem Wasser ab, damit der ganze Schnodder weg ist. Dann gebt ihr sie in ein hohes Mixgefäß. Das Öl gebt ihr mit dem grob gehackten Knoblauch (ich mache immer den Strunk raus) in eine Pfanne und lasst den Knobi andünsten, aber nicht braun werden. Dann alle Zutaten zu den Bohnen geben und ordentlich durchpürieren! Den Knoblauch MIT dem Öl dazu geben! Mit Salz und Pfeffer abschmecken – Fertig! Ein Traum aus weißer Bohne 😉

Kurzgebratenes – Asia Style

Kennt ihr das, man läuft durch die Stadt und irgendwo gib es immer diese grandios leckeren Asianudeln für kleines Geld und wenn man sowas dann zuhause nach kocht, schmeckt es irgendwie immer ganz anders. Ich verspreche euch hiermit feierlich, dass es diesmal gaaaanz so schmecken wird, wie das „Original“.

Nun, ihr benötigt für 2 Portionen:

Mie-Nudeln (und zwar pro Person ein so ein Viereck)
1/4 Zucchini
1 Hand voll Mungbohnensprossen
1 Möhre
1-2 Champignons
10 Prinzessbohnen
etwa 5 cm einer Lauchstange
4 EL Erdnussöl
3-5 EL Sojasoße
Sambal Olek nach Bedarf
Koriander, wenn man mag

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Zunächst nehmt ihr euch eine Schüssel, legt die Mie Nudeln hinein (ruhig 1-2 Mal durch brechen, damit die Nudeln hinterher nicht so Ellen-lang sind) und mit kochendem Wasser überbrühen. Die Schüssel abdecken und die Nudeln 5 Minuten ziehen lassen, zwischendurch einmal umrühren.
Eine GROOOOOSSE Pfanne aufsetzen und 4 EL Erdnussöl erhitzen. Derweil die Möhre halbieren und in Streifen schneiden. Pilz/e in Stücke schneiden, Bohnen halbieren, Lauch auch in Streifen schneiden. Dies alles in die Pfanne werfen und umrühren. nach etwa 1-2 Minuten die Zucchini (die ihr in mundgerechte Stücke geschnitten habt) hinzugeben und die abgegossenen Nudeln ebenfalls. Sojasoße nach persönlichem Geschmack hinzugeben und ganz zum Schluss erst die Sprossen. Einmal umrühren und sofort servieren! Manchmal ist weniger einfach mehr! Alles in allem dauert dieses Gericht keine 10 Minuten! Wenn’s ein wenig schärfer sein darf, einfach ein bisschen Sambal dazu geben, oder auch viel Sambal, je nach Geschmack. Wer mag kann noch ein wenig frischen Koriander drüber geben.

Mikrowellen-Popcorn – man gönnt sich ja sonst nichts!

Manchmal hat man Lust auf Popcorn, aber keine Lust einen Topf zu ruinieren und so lange zu warten, oder man braucht nur ein bißchen um glücklich zu sein und keine Unmengen. Gekauftes Mikrowellen-Popcorn ist sicherlich eine Option, aaaaber: es ist teuer, oft viel zu süß und/oder fettig und mir verbrennt es immer. In einer Facebook Gruppe bin ich dann auf einen Tipp von „Nimui Chéri“ gestoßen und habe es ausprobiert! Man kann das Popcorn je nach Geschmack oder Verwendungszweck süßer oder weniger süß, salzig oder sogar zimtig oder oder oder machen.
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Was ihr benötigt:

1. Eine Mikrowelle (stellt diese auf etwa 700-750 Watt)
2. 1 EL Popcornmais
3. Zucker/Salz/Ahornsirup………oder oder oder
4. wenn man mag, kann man auch noch ein Fizzel Öl/Fett hinzu geben
5. Die gute alte Butterbrottüte

Jetzt einfach den Mais und die Geschmacksgeber in die Butterbrottüte geben, die Öffnung 2-3 Mal umknicken und dann ab in die Mikro für etwa 1,5-2 Minuten – Fertig ist das Popcorn! Jaaaa, das war wirklich alles! So einfach ist das!

Lemon-Tarte

Manchmal kommen die Dinge anders, als man denkt. Ich wollte zum Beispiel Käsekuchen machen, draus geworden ist die leckerste Lemon-Tarte überhaupt oooder, der schlechteste Käsekuchen der Welt 😉

Für den Teig:

200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Pk Vanillezucker
120 g Zucker
120 g pflanzliche Bratcreme oder Margarine (geschmolzen)

Einfach alles zusammen kneten und bei Seite stellen.

Für die Füllung:

500 g Zitronenjoghurt (zum Beispiel Aplro)
80 g Zucker
120 g geschmolzene Margarine
1 Pk Vanillepuddingpulver
5-6 EL Sojamilch
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Puddingpulver in die Sojamilch rühren, dann alle Zutaten miteinander vermengen. Am besten einmal kurz durch pürieren.

Nun den Teig in einer gefetteten Springform oder Tarteform verteilen und mit der Füllung bedecken.
Bei 180°C ca. 45 Minuten backen.
Abkühlen lassen und genießen.

Die Tarte schmeckt so gut, dass meine Oma unbedingt das Rezept haben will 😉

Sonnenblumenkernaufstrich

Ihr stellt abends fest, dass ihr nichts mehr habt, was ihr euch morgens aufs Brot schmieren könntet? Keine Panik! Viele Haushalte haben Sonnenblumenkerne im Vorratsschrank (für Brot, Müsli….). Aus diesen lässt sich schnell und einfach ein leckerer Brotaufstrich ganz nach dem persönlichen Geschmack herstellen:

100 g Sonnenblumenkerne
1-2 EL Zitronensaft
1-2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
1 EL Oliventapenade
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Nun einfach die Kerne über Nacht in Wasser einweichen (es genügen auch ein paar Stunden). Dann abgießen und mit den übrigen Zutaten pürieren. Abschmecken und genießen!

So einfach und soooo gut!
Man kann natürlich anstelle der Oliventapenade auch irgendwas anderes nehmen, zum Beispiel Tomatenmark, Paprikamark, Pesto, Spinat, oder oder oder…

Lasst es euch schmecken!

Rote-Linsen-Hummus

Hummus ist ja bekanntlich eigentlich aus Kichererbsen und wunderbar lecker. Man kann Hummus aber auch aus anderen Hülsenfrüchten machen, wie zum Beispiel aus roten Linsen, das geht schnell und einfach und ist wirklich super lecker! Diesen kann man natürlich auch noch mit Kräutern und Gewürzen nach Wahl verfeinern und personalisieren. Kommentar meines Mannes: Warum machst du das sonst mit Kichererbsen, das hier ist viiiieeel toller!

Hier ist das Grundrezept:

100 g rote Linsen OHNE Salz kochen
2-3 EL Tahin
2-3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1-2 Knoblauchzehen
1-2 EL Zitronensaft

Die Linsen kochen und abgießen. Alle anderen Zutaten hinzugeben und kräftig pürieren. Abschmecken und tja, was soll ich sagen, das wars auch schon!
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Hummus (egal welcher Art) schmeckt hervorragend zu Anti-Pasti, als Brotaufstrich oder Dip zu Gemüse oder Crackern.

Ich wünsche euch fröhliches nachkochen !

😉